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: ) DO 25.06.2026 Morgens | 36. Woche | 0.Tag

Heute ist der 25. Juni, Donnerstag. Mittlerweile ist es 11:00 Uhr. Ich habe mehrmals angefangen, diesen Blog zu schreiben, und ihn dann liegen lassen, weil ich nur mal kurz etwas anderes gemacht habe. Jetzt, wo ich das sage, fällt mir auf, dass ich beim Frühstück meine Medikamente nicht genommen habe.

Der Abend gestern war sehr komisch. Ich habe zwar nur bis 5 Uhr gearbeitet, aber wegen der schlaflosen Nacht und dem langen Herumdoktern sowie der Hitze vergessen, meinen Schlüssel abzugeben. Das heißt, ich musste noch einmal zurück. Es war ungefähr 18:30 Uhr. Dann habe ich noch schnell die Einkäufe ausgepackt, mich hingesetzt und bin fast sofort auf der Couch weggepennt. Nach einer halben Stunde bin ich wieder aufgewacht, habe mich bettfertig gemacht und bin dann sofort schlafen gegangen. Ich bin also ungefähr von 19 Uhr bis 7:30 Uhr am Dösen gewesen. Ich wiederhole „Dösen“, weil Schlafen es nicht war – selbst mit Ventilator und feuchtem Handtuch nicht.

Heute Vormittag war ein total chaotisches Durcheinander. Ich denke darüber nach, wie ich es mit der Abstinenz machen soll und wie es mit der Zukunft weitergeht. Dann mache ich noch schnell die Waschmaschine an, dann wieder etwas anderes – Haushalt. Mir fällt es schwer, klar zu denken, was sicherlich an den fehlenden Medikamenten liegt. Andererseits aber auch an der Hitze.

Ich bin gespannt, wie der Tag heute laufen wird. Ich werde jetzt gleich noch einmal einen Platten am Fahrrad reparieren. Ich bin neugierig, was es diesmal ist, denn eigentlich ist der Mantel getauscht und die harte Schale drumherum, die gegen Platten schützen soll – ich verstehe nicht ganz, wie der Platten entstanden ist. Wir werden sehen.

Anschließend geht es ab zur Arbeit. Heute ist auf der Arbeit ein besonderer Tag, weil ich den abendlichen Abschluss zum ersten Mal alleine mache. Da bin ich sehr gespannt, wie das laufen wird. Mal schauen. Meine Qualität heute ist, noch einmal etwas zu essen mitzunehmen zur Arbeit und dann einfach nur gut durch den Arbeitstag zu kommen, mich immer wieder zu strukturieren. Und am Freitag und Samstag steht viel Schreiben und Reflektieren an.

Ich habe einfach keine Ahnung mehr, wo ich bin, wer ich bin und wie ich dastehe.