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:) Di 21.04.2026 | 27. Woche | 17. Tag

Minimum vom: 21.04.2026


Zu gestern (To-Do’s)

Datum: 20.04.2026 - ✅ Morgenroutine hat geklappt.
- ❌ Fahrradreparatur. (Hat nicht geklappt. Ich habe einen Platten, aber der Mantel ist beschädigt. Und die Beschädigung im Mantel hat dazu geführt, dass der Schlauch sich abgenutzt hat. Ich habe jetzt einen neuen Mantel bestellt. Und dann werde ich Schlauch und Mantel zusammen austauschen. Der sollte in ein bis zwei Tagen kommen.)
- ✅ Arbeit erledigt. (Mitarbeiterschulung ist vorbereitet. Ich spreche es jetzt noch ein paar Mal für mich durch, weil ich das sehr gerne einfach durchplane und mir das Spaß macht.)
- 🟡 Gespräch mit Vorgesetztem über Bewerbung. (Ich habe noch einmal mit meinem Vorgesetzten wegen meiner Bewerbung und möglicher zukünftiger Konflikte gesprochen. Er hält das für eine sehr schlechte Idee. Direkte Zitate: "Das würde das Team zerstören." "Ich wäre für diese Position und die Arbeit hier ungeeignet." "Ich wäre im Kino wie ein Hundewelpe im Spielzeugladen" oder "Es wäre ähnlich wie mit einem Kokainsüchtigen in einer Apotheke." Wobei ich der Süchtige bin und die ständigen Ablenkungen und unterschiedlichen Stimuli im Kino ähnlich für mich wären wie die Apotheke und das Suchtmittel. Das sind direkte Zitate.)
- ❌ ADHS-Gruppentherapie. (Ist heute für mich ausgefallen, weil es keinen Platz mehr gab und ich erst einen Platz für nächste Woche bekommen habe.)
- ❌ Telefonat mit Freund. (Wurde auf Mittwoch verschoben, weil er persönliche Themen hatte und rechtzeitig ins Bett wollte.)
- 🟡 Rückfallprotokolle nacharbeiten. (Ich habe die Rückfallprotokolle nicht nachgearbeitet. Ich habe stattdessen Zeit in die Präsentation reingesteckt und mir Gedanken zu der Situation auf der Arbeit gemacht. Was mir wichtiger und dringender erschien. Ich habe die Rückfallprotokolle jedoch nicht vergessen. Spätestens wenn die Mitarbeiterschulung durch ist und meine Bewerbung als Theaterleitung raus ist, werde ich mich da wieder dran machen. Das Wichtigste ist, dass ich in der Zeit jetzt trotz erhöhter Belastung weiterhin abstinent bleibe und genau weiß, warum ich es tue, damit ich mit diesen Situationen so umgehen kann, wie ich es gerade tue. Relativ entspannt und ruhig, statt mich davon abzulenken und Konfrontation zu vermeiden.)
- ✅ Termin bei der Psychiaterin veranlasst. (Die Dosiserhöhung oder Medikamentenwechsel kann ich erst im Mai ansprechen. Ich gehe jetzt erstmal die Woche vorbei und hole mir neue Tabletten, weil meine sich dem Ende neigen.)


Zu heute (To-Do’s)

Datum: 21.04.2026 - ✅ Morgenroutine. (Mit diesem Blog-Eintrag abgeschlossen.)
- O Waschmaschine anschalten.
- O Oberflächen wischen. (Habe ich zum Teil schon angefangen, bevor ich mich an den Blog erinnert habe. Werde ich jetzt nochmal machen.)
- O Mitarbeiterschulung kurz durchgehen. (Vor der Präsentation auf der Arbeit.)
- O Abendroutine reflektieren. (Wie der Tag gelaufen ist und was ich sonst noch weitermache.)
- O Pünktlich ins Bett gehen.


Optional:

1. Allgemeines Befinden

  • Energie (physisch): 6,5/10 (Ich habe eine gute Schlafqualität gehabt und bin relativ zeitig ins Bett gegangen. Bin gut aus dem Bett gekommen und fühle mich gut. Natürlich beschäftigt mich die Situation auf der Arbeit immer wieder, aber jetzt schiebe ich sie bewusst beiseite und konzentriere mich erstmal auf meinen eigenen Alltag und meine Routinen, die mir dabei helfen, auch zu sehen, wie sehr mich dieses Thema beschäftigt.)
  • Stimmung (psychisch): 7/10 (Ich mache mir teilweise Gedanken zu der Thematik auf der Arbeit. Gleichzeitig sehe ich das nur als die Perspektive einer Person, die anscheinend eine sehr negative Meinung von mir hat, aber was mich im Arbeitsalltag nicht wirklich betrifft, weil der Rest eine sehr positive Meinung von mir zu haben scheint. Wichtig ist nur, dass ich das differenziert betrachte und in Zukunft achtsam bleibe. Und die wichtigen Sachen dieser Person, also die konstruktiven und arbeitsalltagsrelevanten Perspektiven, immer noch betrachte und daraus lerne.)
  • Kurzbeschreibung:
    Gestern war ein intensiver Tag mit vielen Gedanken und Gesprächen. Die Mitarbeiterschulung ist vorbereitet und ich freue mich darauf, sie zu präsentieren. Das Gespräch mit meinem Vorgesetzten war emotional und hat mich zum Nachdenken gebracht, aber ich sehe es auch als Chance, daran zu wachsen. Ich habe kein Hörbuch gehört und mich stattdessen auf meine Aufgaben konzentriert. Heute möchte ich erfolgreich präsentieren, konstruktiv mit meinen Vorgesetzten umgehen und meine Routinen einhalten.

2. Stand der Abstinenz

Ampel / Konsum

  • Gelb:
  • Kurzes Lesen eines Online-Kapitels. (Ich habe mir eine Viertelstunde Timer gestellt, war nach acht Minuten fertig und das war dann auch gut. Hat mir ein bisschen Spaß gemacht und ein bisschen Lustbarkeit. Das war schön.)
  • Orange:
  • Etwas zu spät ins Bett gegangen. (Eine Viertelstunde drüber ist immer noch drüber. Mein Wecker hat zwar pünktlich um 23 Uhr mich daran erinnert und ich habe meine Abendroutine gemacht, aber in der Abendroutine mich dann nochmal verhaspelt und die Konzentration verloren. Es hat mir geholfen, nochmal auf meinen Spickzettel zu gucken und dann wieder reinzusteigen. Mehrmals.)

Suchtdruck-Tagebuch

  • Auslöser: Belastung wegen des Gesprächs mit meinem Vorgesetzten und der Präsentation.
  • Gedanken: "Ich brauche Ablenkung, um mich besser zu fühlen."
  • Handlungen: *Atemübungen, Beschäftigung mit dem Fahrradschlauch und der Fahrradreparatur, dann gut in den Tag reingekommen. Nach der Arbeit Traurigkeit wegen ausgefallener ADHS-GT, aber dann meditiert, gegessen, Tag reflektiert und mich gesammelt. Später am Abend nochmal Leerlaufphase, aber dann bewusst etwas Schönes gemacht und rechtzeitig ins Bett gegangen.

3. Tagesreflexion (von gestern Abend digitalisiert)

  • Erfolge:
  • Morgenroutine hat geklappt.
  • Mitarbeiterschulung vorbereitet.
  • Gespräch mit Vorgesetztem geführt. (Trotz emotionaler Reaktionen, habe ich konstruktive Punkte mitgenommen.)
  • Früh ins Bett gegangen. (Um 00:15 Uhr, aber immerhin besser als die Tage davor.)
  • Frühstück für heute vorbereitet.

  • Herausforderungen:

  • ADHS-Gruppentherapie ausgefallen. (Termin falsch eingetragen, nächste Woche doppelt gecheckt.)
  • Fahrradreparatur nicht erledigt. (Neuer Mantel bestellt, Reparatur auf die kommenden Tage verschoben.)
  • Rückfallprotokolle nicht nachgearbeitet. (Priorisierung der Präsentation und Reflexion über Arbeitssituation.)

  • Lektionen:

  • Kalender bewusst führen. (Damit solche Terminkollisionen nicht passieren.)
  • Freie Nachmittage genießen. (Ich war schon um 11 Uhr auf der Arbeit, damit ich früher gehen konnte, was sehr gut geklappt hat.)
  • Wecker früher stellen. (Um die Abendroutine besser einzuhalten und pünktlich ins Bett zu kommen.)
  • Routinen genießen. (Mir in Erinnerung rufen, dass ich das gerne für mich tue und es mir möglichst angenehm gestalte.)

  • Wünsche/Ziele für heute (21.04.):

  • O Erfolgreiche Präsentation.
  • O Konstruktiv mit Vorgesetzten umgehen.
  • O Haushalt klappt gut.
  • O Früh ins Bett kommen.

4. Langzeitperspektive & Übersicht

  • Wochenziele:
  • 🟡 Routine einhalten. (Festeren Zeitblick auf abendliche Routinen, vor Mitternacht im Bett sein.)
  • Abstinenz aufrechterhalten.
  • 🟡 Mitarbeiterschulung abschließen. (Heute präsentieren.)
  • 🟡 Haushalt funktioniert. (Oberflächen wischen, Waschmaschine.)

  • Monatsziele:

  • 🟡 Abstinenzvision klar formulieren und visualisieren. (Lektionen aus Rückfällen und Arbeitssituation festhalten.)
  • 🟡 Lektionen für ein gesundes Erwachsenenleben festhalten. (Strukturierter und kanalisierter Umgang mit meinem Gehirn.)

📌 Legende für Symbole

Symbol Bedeutung
Erfolg/Erledigt
Scheitern/Fehlschlag
🟡 In Bearbeitung/Änderung
O Neutral/Offen

Vielen Dank fürs Lesen und einen wunderbaren Tag! 🌟


Anhang: Vertiefende Gedanken zum Gespräch mit dem Vorgesetzten

Thema: Job und Vorgesetzter – Führungsverständnis und Konflikte

Ich habe den Eindruck, dass die Reaktion meines Vorgesetzten auf meine Bewerbung für die Theaterleitung sehr emotional war. Als ich nach konkreten Beispielen gefragt habe, die meine Unfähigkeit für die Position belegen sollten, hat er vergangene Situationen angeführt, die bereits gelöst sind oder sich in Lösung befinden. Auf mein Nachhaken hat er selbst eingeräumt, dass ich mich seit der Reha stark verändert habe – von einem "Gewerkschaftsmindset" hin zu einer Arbeitgeberperspektive.

Der zentrale Konflikt zwischen uns liegt in unserem unterschiedlichen Führungsverständnis: - Sein Verständnis: Mitarbeiter sollen Arbeitsanweisungen ohne Widerspruch befolgen, ähnlich wie Schüler in einer Schule, die absolut abhängig vom Lehrer sind. - Mein Verständnis: Arbeitsanweisungen müssen erklärt und gemeinsam getragen werden. Mitarbeiter sind erwachsene Personen, die jederzeit gehen können, wenn sie mit den Bedingungen nicht einverstanden sind.

Ein besonders aufschlussreicher Moment war, als er betonte, dass es wichtiger sei, Kindern etwas beizubringen als Erwachsenen. Das hat mich zunächst schockiert, aber dann habe ich verstanden, dass er Führung aus einer pädagogischen Perspektive sieht – mit absoluter Autorität und Verantwortung. Für mich ist Führung dagegen ein kooperativer Prozess, bei dem Klarheit, Transparenz und Mitgestaltung im Vordergrund stehen.

Seine emotionalen Reaktionen (z. B. die Metaphern vom "Hundewelpen im Spielzeugladen" oder "Kokainsüchtigen in der Apotheke") zeigen, wie sehr ihn die Vorstellung, ich könnte mehr Verantwortung übernehmen, verunsichert. Ich sehe darin eine Chance, ihm schrittweise Sicherheit zu geben – indem ich seine sachliche Kritik annehme, aber gleichzeitig klare Grenzen setze, wenn sein Ton unangemessen wird.

Meine Strategie: 1. Konstruktive Kommunikation: Ich werde nicht auf Provokationen eingehen, sondern sachlich bleiben und sein Verhalten objektiv spiegeln. 2. Lernprozess: Ich sehe das als Therapiegeschenk – eine Möglichkeit, meine Fähigkeiten in Konfliktmanagement und emotionaler Regulation zu stärken. 3. Langfristige Perspektive: Auch wenn es anstrengend ist, wird es sich lohnen, diese Fähigkeiten zu entwickeln.


Frage an mich selbst: - Wie kann ich ihm zeigen, dass ich seine Bedenken ernst nehme, ohne meine eigenen Werte aufzugeben? - Wie kann ich die Dynamik im Team so gestalten, dass beide Perspektiven (seine und meine) Platz haben?

(Diese Reflexion hilft mir, die Situation nicht nur als Konflikt, sondern als Wachstumschance zu sehen.) 🌱