Früh aufgestanden und frischgemacht, versucht, euch so gut es ging, noch meine Wohnung aufzuräumen. Leider blieb einiges an Papierkram unsortiert, und es gibt noch immer einige Haufen an Bastel-, 3D-Druck- und Technik-Kram, den ich nicht weggeräumt habe. Das liegt jetzt erstmal zehn Wochen rum – _-* Aber es gibt Schlimmeres.
Die Fahrt nach Münchwies war entspannt und regnerisch. Wir kamen gegen 10:20 an.
Die Aufnahme selbst war etwas chaotisch. Kurz gefasst: Ich war zuerst in der Gruppe für Glücksspielsucht eingeteilt, jetzt bin ich in der für Internet/PC-Sucht.
Den Tag konnte bzw. musste ich mir selbst frei gestalten. Ich habe den Patientenfragebogen fertig beantwortet.
Infos zum Konzept bisher: Die meisten Gruppen scheinen in Form von Wohngruppen zusammenzuwohnen, wo durchschnittlich sechzehn Personen sich einen Gemeinschaftsraum teilen.
Es gibt voraussichtlich einmal die Woche 50 Minuten Einzeltherapie und mehrere Gruppen- und Ergotherapien. Es scheint viel Freizeit zur freien Verfügung zu geben, um zu trainieren und Hausaufgaben zu machen.
Abends war ich mit ein paar Patienten zusammen im kleinen Schwimmbecken, das es hier gibt (es ist vielleicht 40 m² groß und 1,50 m tief), bin etwas geschwommen und habe etwas Wasserbasketball gespielt.
Am Abend gab es noch eine von Patienten organisierte Sing-along-Gruppe, bei der wir abgespielte Musik gehört und mehr oder weniger gut, aber leidenschaftlich, mitgesungen haben. War ein gelungener Abend.
Jetzt noch den Blogeintrag fertig machen und etwas Tagebuch schreiben, dann schlafen. Morgen früh gibt’s einen Bluttest etc. und die ersten Einführungen in das lokale Konzept.
LG liebe Family.