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9. Woche | 57. Tag

Ab heute offiziell noch sechs Wochen Reha.

Ich habe heute meine berufliche Wiedereingliederung in den Weg geleitet ich werde die erste Woche nach dem Reha Ende noch krank gemeldet sein dann werde ich anfangen am 2.2.26. die ersten zwei Wochen mache ich vier Stunden Arbeit am Tag. Die dritte Woche mache ich 5 Stunden. Die vierte Woche mache ich sechs Stunden. Und dann ab dem 2.3 bin ich Vollzeit da.

Für mich damit sehr optimistisch dass ich Zeit haben werde die routin die ich hier aufgebaut habe irgendwie in den Alltag einzubauen und sich Schritt für Schritt anzupassen.

Ich nehme jetzt auch vor weiterhin daran zu denken wie es draußen ist und was ich hier übernehmen möchte z.b eben mein Frühstück selbst vorzubereiten. Habe die Sachen jetzt im Kühlschrank fange jetzt immer an morgens dann bei Müsli zu essen mit dem Joghurt und Nüssen und Früchten. Bräuchte noch eine tupperdose aber das Problem habe ich auch bald gelöst.

Ich bin sehr dankbar für die Reha hier. Und dass ich besser mit emotionalen Zugang werde. Gleichzeitig war der Tag heute sehr voll also ich war eigentlich den ganzen Tag am machen mit Therapie dann hatten wir Sport, der Arzt Termin für dir Eingliederung dann war noch mal gruppenaktivität anschließend Singalong und am.emdr nochmal den Tag mit meinem Zimmernachbarn besprechen. Insgesamt sehr langer Tag von 6:30 Uhr bis jetzt auf dem Beinen und ich hatte zwischendurch sehr wenig Zugang. Das wieder mal spiegelt es ist wirklich Marathon und diese kleinen Inseln der Achtsamkeit die man sich aufbaut sind sehr wichtig.

Durch die berufliche Wiedereingliederung habe ich mich zwar etwas entspannt weil ich nicht sofort einsteigen muss gleichzeitig wird es auch realer und dann kommen natürlich noch mal ganz andere Emotionen hoch und ich will jetzt noch viel mehr ins Gewohnheiten aufbauen und bewusst kontrollieren und trainieren gehen vorher habe ich mir jetzt noch viel Zeit gelassen zum ausprobieren die ich mir immer noch lasse aber meine Abende morgenroutine stehen jetzt schon mal die Sachen die ich am Tag währenddessen mache noch nicht und da will ich jetzt langsam diese Insel der Achtsamkeit einbauen mit teimern die mich daran erinnern so das hoffentlich irgendwann ist viel weniger Timer braucht. Bedanke dahinter dass der Timer vielleicht alle 90 Minuten mal vibriert und ich dann noch mal Check-In mache wie es mir geht und dass ich das dann täglich mache und die Zeit nimmt wieder Kürze oder länger mache.

Ansonsten habe ich morgen das einzeln da haben wir sehr viel vor ich habe meinen suchmodell vorbereitet selbst vorbereitet so gut es ging. Ich hatte vorher schon relativ gutes Bild was ich hier mal weiter verfeinert hat und das alles jetzt immer aufgeschrieben. Anderes Thema ist der Gegenteil von sucht was ja seines und Achtsamkeit und Genuss und da habe ich mir eine Form von Mission statement/ideales selbst und da normal die ganzen Gewohnheiten wo man abstinenzgedanken und das was ich gerne an Persönlichkeit hätte teilweise an mir Schätze und teilweise noch aufbauen will festgehalten. Das ist auch sehr intensiv gewesen und hat sich übers Wochenende und heute und noch mal morgen gestreckt. Und natürlich habe ich mich noch mal mit den glaubensgrundsatz beschäftigt und sie noch mal gefiltert und zusammengefasst so gut es ging. Habe zum Teil auch schon angefangen dran zu arbeiten ist um zu formulieren und das wird ein ganz wichtiger Teil der täglichen Routine sein das einfach maschinell durchzuziehen und mir immer wieder aktiv bewusst zu machen und das zu fühlen das nicht genug bin. Dass ich gutes Leben haben kann und werde. Dass meine Bedürfnisse anderer Menschen nicht verletzen. Das ist nicht einsam sein muss. Dass ich um Hilfe und Unterstützung fragen darf. Etc. die Klassiker das ist jetzt noch nicht schön umformuliert habe ich gar keinen Nerv mir das noch mal anzugucken heute Abend.

Wir haben also sehr viel vor für 50 Minuten. Ich habe so gut es geht vorbereitet und werde selbstverständlich nachbereiten.

Die GT war heute auch sehr wertvoll da hat jemand noch eine Sucht Ampel vorgestellt und konnte ein paar Inspiration für meine eigene mitnehmen die ich dann auch gleich eingepflegt habe ich werde das mal die Tage schön schreiben und die Sucht und depressionsampel mir noch mal aufhängen und normal genau gucken wie ich das ganze im Alltag einpflege.

Im Endeffekt wenn ich einfach schaffe mich an die Ampeln zu halten war die Therapie hier schon voller Erfolg und die Abstinenz ist dann für die nächsten Zeit definitiv gewährleistet und meine Lebensqualität wird enorm steigen unabhängig von dem Stress auf der Arbeit oder den ich mir selbst mache oder was generell ansteht Stichwort karrierewechsel Umorientierung. Ich werde so viel mehr Zeit haben gleichzeitig werde ich so viel mehr Stress konfrontieren müssen als ich es vorher gemacht habe sehr lange. Ich habe schon viel aushalten können durch die Sucht davon werde ich weniger aushalten können ohne sucht. Dafür habe ich viel mehr Ressourcen mitgenommen die mich dann hoffentlich auch belastbaren und anhaltend mein Leben verändern.

Nachsorge ist noch ein großes Thema aber da kann ich mich erst im Januar drum kümmern. Die selbsthilfegruppe für ADHS in Kreuznach scheint sich noch nicht zurückzumelden. Und die ADHS Gruppentherapie hat einen Turnus der Januar Februar anfängt da muss ich gucken welche ich mitmachen darf weil man erst die anfangsseminare mitgemacht haben muss damit man zu den späteren gehen darf. Meine eigene Therapeutin werde ich noch per Mail anschreiben und sie dann noch mal ein paar Ideen bitten.

Das war jetzt wieder einiges ich wünsche einen wunderbaren Abend und hoffe dass die Woche für euch auch gut gestartet ist ganz liebe Grüße!