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8. Woche | 54. Tag

Ein guter Tag heute.

Ich bin heute vor allem Dankbar für:

  1. Die Sauna hier. War heute wieder nach dem Ich letztes Wochenende angeschlagen war.

  2. Die offeneren und authentischeren Beziehung die sich in den Letzten Jahren ergeben haben. Da ist so viel mehr Sicherheit und viel weniger Angst und Scham als früher.

Große Emotionen des Tages: Versuche diese aktiv zu tracken. Es läuft noch holprig und vieles ist in Nachhinein geschlussfolgert. Aber ergibt für mich Sinn.

  • Stolz | beim Ergometer fahren. Bin optimistisch über die Morgen- und Abendroutinen für Zuhause.

  • Dankbarkeit | beim Frühstück. Es ist so schön sich kein Gedanken ums einkaufen und vorbereiten machen zu müssen. Gleichzeitig Versuche ich morgen oder. Sie Tage in Die Stadt zu fahren damit ich Anfangen kann mir mein eigenes Frühstück zu machen.

  • Nervosität - Machtlosigkeit - Zufriedenheit - Selbstwirksamkeit | als Unterstützung beim Telefonat des Mitpatienten. Lief alles gut aber hab mich machtlos gefühlt und er hat mir sehr leid getan. Aber die Ergebnisse können sich sehen lassen. Daher auch zufrieden. Das unser Gespräch davor und die Begleitung geholfen haben war gut.

  • Unsicherheit | zwischen den Terminen. Ich bin mir nicht sicher wie gut ich meine eigenen freien Tage Zuhause strukturiert kriege. Das ist SO wichtig für mich als Rückfallprävention. Und ich habe hier so wenig Möglichkeiten dafür zum Üben. Eines der größten/ stärksten Argumente möglichst alleine Weihnachten hier zu verbringen.

  • Zufriedenheit & leichter Frust | habe mir im Laufe des Tages nochmal die eigenen Therapieziele vor Augen gesetzt und Unterlagen sortiert. Ich habe noch sehr viele offene ToDo's die ich leider im Alltag aus den Augen verloren habe. Mein System kann da noch wesentlich besser werden. Aber gleichzeitig bin ich auch an allen Themen dran und es passiert sehr viel und hat sich schon vieles geändert.

  • leichte Einsamkeit | nach der Sauna. Ich hab mir Zeit genommen zum fühlen nach der Sauna und nach dem ich mir den neuen Fitnesstracker angeschlossen habe. ( Meine digital Uhr hat keine richtige Timer Funktion das hat mich allgemein sehr im Alltag frustriert, der Tracker war sehr günstig und kann auch so gut wie nichts aber er kann TIMER YEY!). habe ich übler noch etwas Therapie Unterlagen zu sortieren und nach auf/nachzuarbeiten. Weil ich es ja immer wieder mit dem "Sein" probiere und auf Versuche auf meine Bedürfnisse zu achten habe ich dann in mich hinein gefühlt und da war nicht allzu viel. Aber die Meinung der Therapeuten und anderen Menschen das dass ich zu viel Leostungs orientiertes mache und zuwenig Spaßiges / Lustbares ist sehr präsent in meinem Kopf und ich hab "Dominion" in Erwägung gezogen. Als ich ausloten wollte ob es möglich wäre und versucht habe herum zu fragen sties ich auf verschlossene Türen (einige sind unterwegs), Menschen die Softball spielen gegangen sind ( nach der Sauna bin ich zu müde dafür) und entweder Rehabilitanden mit denen ich nicht unbedingt gerne Zeit verbringe oder die keinen Kopf/ Lust darauf haben. Das war nicht direkt Ablehnung die hoch gekommen ist aber doch Trauer und Einsamkeit sowie ein nicht gesehen werden. Das spannende war das dieses Gefühl sehr mild aber andauernd und doch auffällig genug ist, ist es mir doch aufgefallen ohne da sich aktiv nach fühlen und es einsortieren musste! ( Ein Hoch auf den besseren Zugang! Therapie Erfolg und so!). Ich habe viele Alternativen und war mir deren auch bewusst. Hab mich dennoch dafür entschieden beim Gefühl zu bleiben und es da zu lassen ( Nach 10 min. Gepriesen sei mein neuer Timer!). Ich bin da sehr dankbar dafür das dies mittlerweile so leicht/schnell geht und wollte dies festhalten. Um es nicht zu vergessen.

Der Tag selbst war Übersichtlich:

Morgenroutine

Frühstück

Telefonat

Entspannung ( Übung: Bodyscan - ich war zu aktiv nach dem Telefonat daher hat des Scan mich eher angeregt als beruhigt)

Therapiestand & Unterlagen nacharbeiten

Mittagessen

Hallensport Prellball ( Faustball, war okay )

Längeres Gespräch mit dem Zimmernachbarn über: Glaubenssätzen, destruktive Selbstbeschreibung, gesunde Routinen, annehmen von Lob & Kritik sowie selbst Wahrnehmung

Sauna ( yey!)

Und abends etwas fühlen und evtl spielen.

Danke fürs lesen und gute Nacht!