Ein therapeutisch wertvoller Tag,
Ich bin sehr dankbar für den Tag heute, weil ich einpaar wichtige Einsichten hatte die unangenehme Wahrheiten aufzeigen.
Nach dem Einzel gestern hat es heute früh noch weiter in mir gearbeitet und nach dem Ausfüllen des Depressionsfragebigens. War die depressive Thematik durch meine Aufmerksamkeit stark in Intensität und Frequenz gestiegen. Negative Glaubens Sätze wie:
- "ich habe meine Existenz nicht verdient"
- "es sollte mir besser gehen"
- "Wenn etwas nicht Wertschöpfend ist ist es wertlos"
- "ich werde nie gesund"
Und viele Andere sind jetzt häufiger in meinem Kopf. Vorher waren sie da auch aber wenige bewusst.
Deshalb war ich nochmal bei der Therapeutin und wir haben den Ansatz zumindest für das Wochenende geändert.
Ich beschäftige mich nicht aktiv mit dem fördern neuer Glaubens Sätze sondern konzentriere mich weiterhin auf die regulationudnnarbeit mit denen die gerade hoch kommen.
Grunde für den Kurswechsel wären:
- Dass ich erstmal im kleinen über auch wenn es unangenehm ist.
- Dass die Beschäftigung mit allen Sätzen am Wochenende alleine für mich zu viel werden könnte.
- Dass ich die Emotionen die mit den Glaubenssätzen weiter wegdrücke und dadurch mein ( bewusstes/ unbewusstes) Vertrauen in mich und meine Wahrnehmung weiter schwäche.
- dass meine Idee / Konzept von "sein" zu abstrakt ist und ich Dringend Erfahrungen damit machen muss um den Balanceakt im Alltag besser zu verstehen und auf zu lösen.
Das Konzept des sein selbstverkehr sehr schwer einfach nur auszudrücken und daran zu kommen ich kann es leider nur über das Negative machen und ich werde mich das Wochenende weiter mit auseinandersetzen weil selbst zum Gespräch mit der Therapeutin war das sehr abstrakt und unspezifisch.
Das hauptthema ist einerseits dass die funktionalen guten Gewohnheiten die ich habe ihm das sind Gewohnheiten und teilweise auch Zwänge die ich mir antrainiert habe damit es mir besser geht wie gewisse emotions regulations Strategien und entspannungstechniken die nichts mit der Sucht zu tun haben. Oder beispielsweise gesprächsstrategien und Wortwahl und wortstrukturen die gesund sind die aber nicht meine innere Welt widerspiegeln und vor allem die ich nicht bewusst verwende sondern als automatische Reaktion auf dem Muster dass ich wieder erkenne. Das klingt für einige vielleicht jetzt normal der wichtige. Dabei ist dass das wesentlich weniger bewusst mache als ich denke oder gedacht habe bzw als gesunde Menschen können und tun. Mein Pendant dazu von diesem eine extrem ist ein anderes Extrem und das ist die spontane intensive emotionale Reaktion die dadurch entsteht dass ich Emotionen lange unterdrückt habe die zu einer schnellen impulsive Handlung führt das ist kurzfristig gesehen effektiv langfristig eben nicht praktikabel und unrealistisch und kurzsichtig das heißt um langfristige Entscheidungen wie karrierefindung partnerwahl Auslegen von Routinen und größeren Anschaffung treffen zu können brauche ich mehr als nur die automatischen Gewohnheiten die man Konjunktiv Modus fährt meine Kritiker oder als die Kinder die aus mir heraus explodieren mal mehr mal weniger. Was echte effektiv gerade hier am passieren ist dadurch dass ich immer mehr ins fühlen komme kommen die Kinder mehr raus und ich unterdrücke sie immer weniger was Gutes aber ich komme nicht wirklich in einen gesunden Modus rein wenn ich emotional bin oder wenn ich keine oder weniger Emotionen habe oder wenn ich alleine bin das ist meistens der leistungsfördernde Kritiker oder eins der Kinder das auf dem leistungssport sondern Kritiker reagiert mein gesunder Erwachsener Modus sehr schwach ausgebildet insbesondere in diesen Situationen.
Selbst die Erklärung ist noch sehr abstrakt und es läuft halt drauf hinaus dass ich wie im ersten klinikaufenthalt schon und auch in der schematherapeutischen Station in Mainz wenn ich für mich alleine bin oder meine eigenen Interessen denke meine eigenen Bedürfnisse keine Ahnung habe was ich tun will und brauche aus meinem Empfindungen heraus sondern nur aus einem kognitiven Zugang von das ist das richtige dass es gesund und das nicht und den kognitiven Zugang hat eben vor allem mein Kritiker und die emotionalen Infos die ich bei euch zum Sachen besser abzuwägen gerade langfristige Entscheidungen ob sie sich emotional richtig anfühlen oder um mich hineinzuführen und so wie visualisieren wie ich auf welche Zukunft reagieren würde und was ein gutes etwas Gutes wird es zum ausprobieren was schon helfen würde bevor man es überhaupt ausprobiert um das zu machen fehlt mir der Zugang zu den Emotionen. Auch das immer noch sehr abstrakt aber ich schwinge wirklich sehr damit und bin dankbar für jede Hilfe die da kommt ich habe mich mit meiner Therapeutin drauf geeinigt dass ich da versuche einfach Erfahrungen zu machen und besser erklären zu können wo es hängt oder was klappt. Unser Konsens ist dass das Stärken von dem gesunden Erwachsenen und Thema Achtsamkeit für die Emotionen regulation aktuell im Fokus steht und die grundannahmen auch wichtig sind aber weniger dringend und weniger langzeit wichtig weil die Kunden dann werde ich auch draußen behandelt kriegen die grundlagen die zu der eigentlichen Depression mit dem Studium und meine existenzängsten zu tun hatten habe ich auch größtenteils in kräftig bekommen die kommen teilweise wieder aber die unternahmen mit dem wir jetzt arbeiten werden wahrscheinlich sind andere aber auch die kriegen wir da hin weil das erste Mal hat sie auch geklappt. Die zweite Aspekt wieso das so wichtig ist und gleichzeitig so schwer ist das ich nach wie vor sehr wenig reale lebensfreude empfinde und dass er ist ein hey das ist objektiv schön ich freue mich darüber kognitiv ein Beispiel ist wir waren heute auf dem weihnachtsmarkt mit Leuten die ich mag und haben ein bisschen Plätzchen gegessen und ein paar Stände angeguckt die schön waren und ein paar Sachen geredet und ich habe mir die ganze Zeit ähm versucht immer wieder mal rein zu fühlen und da war einfach nichts in dem Sinne von ja es ist schön hier oder ich freue mich oder ich werde jetzt jemanden umarmen oder irgendwas teilen oder irgendwas festhalten und Fotos da war keinerlei solcher Impuls da emotional das war alles ein kognitives okay da mache ich vielleicht ein Foto um jemanden anderen später darüber zu reden weil das ihn irgendwie freuen könnte als ich festgestellt habe andere Leute machen Fotos oder ein ja ich spreche Sachen an die relevant sind für Organisationen was wir dann die so machen und was sein könnte wegen Essen Trinken Toiletten zeitlicher Raum oder was schmecken könnte was Dinge sind die man so auf dem weihnachtsmarkt tun kann um Spaß zu haben oder was man so tun sollte effektiv es schmerzt nicht das zu sagen ich hätte doch einfach zu Hause bleiben können das hätte emotional vom Gefühl her das gleiche gemacht weil ich weiß dass ich objektiv Spaß hatte mit den anderen also es war mal zu Hause rauskommen schöne Sachen sehen die man vorher noch nie im Leben gesehen hat das war alles wertvoll Ereignisse Objektiv subjektiv was mir scheißegal und wenn ich das eben reflektiert habe mit Sachen die ich hier mache die objektiv schön sind von denen ich weiß hey das ist eine coole Sache die jetzt einen Sonnenuntergang ansehen oder sternenhimmel gucken oder ein schönes Bild angucken. Eine gute oder schlechte Geschichte von jemandem hören die mich dazu bringt was zu machen würde der Person zu helfen hat die mich sogar eins tun bringt diese Dinge sind mir emotional egal also ich habe da gleichgültigkeit bzw emotionale Lehre bei und es ist okay das ist besser als jetzt krasses leiden und Depressionen und Schmerzen Überforderung aber das wird mir draußen überhaupt nicht helfen dem Suchtdruck vorzubeugen oder bessere Entscheidungen zu treffen und das ist nicht gesund das habe ich vergessen bzw nicht auf dem Schirm gehabt. Den ganzen geht's jetzt an den Kragen und ich verstehe immer mehr wie gering mein emotionales Erleben ist im Alltag und dass das teilweise bei Leuten nicht so ist ich erwarte jetzt nicht dass es super emotionale Sache wird den ganzen Tag man kann den ganzen Tag zu super starke Emotionen haben glaube ich zumindest klingt für mich irgendwie nicht gesund na vielleicht wenn man es reflektiert und danach handelt. Aber so ein paar Emotionen wirklich fühlen und nicht nur objektiv Wissen hey das ist eine gute Sache die tut dir gut ich stelle ich mir schön vor. Gleichzeitig sehe ich an den positiven Sachen von dem ich schon weiß das tut mir gut Objektiv kognitiv das hat schon geholfen da habe ich schon echt viel Arbeit in mich reingesteckt und es gibt einen Grund wieso ich nicht noch mal so eine tiefe Depression reingerutscht bin sondern eben leider in die Sucht und ist besser so es ist anders nicht top aber besser.
Ja ich weiß das ist eine sehr depressiver Post und wenn du bis hierhin gelesen hast vielen vielen Dank. Gleichzeitig ist das sehr hoffnungsvoller Post für mich weil ich das Gefühl habe dass ich endlich mehr von der therapeutisch wichtigen Arbeit mache die mir in den anderen Kliniken auch schon schwer gefallen ist und die mich sehr weit gebracht hat und ich aber draußen immer wieder vernachlässige oder vergesse weil das kompliziert oder zu unnatürlich sich für mich anfühlt.
Ein weiteres fakt ist dass ich den verlängerungsantrag unterschrieben habe und das daraus gegangen ist dass ich meinem Chef Bescheid gegeben habe im Kino das heißt wenn der durchgeht was zu erwarten ist dann sollte ich am 23.01 oder 24.01. den klinikaufenthalt beenden das heißt ich habe jetzt noch mal gut anderthalb Monate an Zeit gewonnen um daran zu arbeiten und selbst wenn ich es hier nicht fertig bearbeitet kriege werde ich wesentlich besser trainiert rausgehen und das ist super.
Gleichzeitig stresst es mich unheimlich an die weihnachtsplanung zu denken weil ich jetzt weiß dass ich an Weihnachten raus kann und 25 und 26 und vielleicht den 27 weihnachtsfeiertag frei kriege.
Noch mal Danke sehr fürs Lesen ich wünsche ein schönes Wochenende für dich geknuddelt und tatsächlich das fühle ich jetzt gerade. ich freue mich dass ich das mit euch teilen darf und kann danke