Gute Nachrichten. Meine Therapie Prioritäten sind nach dem Einzel eindeutiger: Insgesamt mehr Emotionsregulation üben. D.h. wie erwartet die Achtsamkeits übungune und dann die Praxis der Wahrnehmung/fühlen, regulatiieren und reflektieren der Emotionen so oft und so gut wie möglich täglich. Das ist mein aktuell größtes Defizit und beeinflusst alle anderen Faktoren. An zweiter Stelle kommen die negativen und kritischen Glaubenssätze. Von vielen wurden mir gegenüber gespiegelt das ich übertteibe bzw das die Glaubenssätze und meine Strenge zu mir z.b. hier im Blog schwer nachvollziehbar sind und befremdlich wirken. Deshalb arbeite ich jetzt wieder mehr damit und konfrontiere diese. Die Sichtthemen laufen wiete Ebene bei und das ADHS. Aber bei der Betrachtung der Lebenslinien ist aufgefallen das die Depression nie richtig weg war/ ist. Das war mir schon klar aber ich dachte es ist relativ normal. Wir gucken uns das genauer an und wenn diese am eskalieren zu hindern wäre die Wichtigste und dringendsten Baustelle aktuell insb weil die Methoden mit denen ich gegne sie vorgegangen bin evtl nicht Langfristig funktionieren. Meine Therapeutin hat ein paar Ideen und wir gehen gerade die Dysthymie durch. Im Endeffekt eine kleine anhaltende Depression die aber eben viel mit Grundannahmen die sehr tief sitzen zu tun hat. Der Fakt das meine Depressiven Symptome nie so richtig weg gegangen sind und so lange anhalten spricht dafür. Da sich im Alltag relativ gut zurecht komme und sie bewältigen kann spricht anscheinend nicht wirklich dagegen. Da waren also die mittleren Nachrichten. Mehr Arbeit and er depression und meinen Wohlergehen weniger Ablenkung mit den Themen anderer , der Welt, der Politik oder abstrakten Therapeutischen Konzepten die nicht greifen werden.
Ich bin dankbar für den Tag und die Einsichten heute. Ernüchtert aber dankbar.
Danke fürs lesen und liebe Grüße