averagesingularity

40. Tag

Der Tag war sehr gut.

Morgenroutine lief. Ergometer ist leider abgeschlossen gewesen.

  • MTT war gut.

  • hab heute nochmal in kleiner Runde drüber geredet wieso ich immer noch glaube nur wenn ich für jemanden wertvoll bin Zuneigung und Aufmerksamkeit zu verdienen. Dass ich immer mehr dafür tun muss als ich eigentlich will/ kann und das ich immer darauf achten muss mich gut um andere zu kümmern um die Chance darauf zu haben gemocht zu werden. War eine fruchtbare Diskussion. Wir kämmen nochmal auf die sprachen der Liebe zurück und die Kommunikations stile nach Schulz von Thun. Sowiw wieder auf den Glaubensatz ich bin nicht gut genug, nicht liebenswert und habe keinen Zuneigung verdient ohne was dafür zu tun. Bisher noch nicht dran gearbeitet aber es steht schon eine weile auf meiner To-Do Liste. Hab's weiter nach oben geschoben. Muss dringend differenzieren on das das Kern Thema ist oder Emir ein Symptom und da Mal drüber nach fühlen mit einer Beispiel Situation. Theoretisch weiß ich da diese Sätze so nicht zutreffen.

  • In Ergo waren wir heute im Wald und ich hab 2 keimende Eicheln gefunden. Hab diese mitgenommen und in eine Topf gesetzt. Es dauert theoretisch ein paar Monate aber es war so ein schöner Zufall da sich einfach unbedingt etwas mit den kleinen machen wollte. Mal sehen ob es was wird und ob evtl eine den Winter überstehen. Für die Arbeit an der Speckstein Kugel war am Ende nicht mehr genug Zeit.

  • nach Ergo sind wir im Rahmen einer Gruppenaktivität zum Wasser park "Reden" gefahren es ist eine stillgelegte Kohlemiene die in eine öffentlich begehbare Grünanlage mit kleinem See und Museum umgebaut wurde. War schön einer der Gruppe ist leider erkältet und für ihn wurde es zu kalt also ist ein Auto früher zurückgefahren. Ich hab die Chance genutzt mich Abends ncohmal hin zu setzen und alleine etwas Zeit zu verbringen. Dabei hab ich auch die ersten 30 min mit dem Laptop verbracht einfach etwas Unterlagen strukturiert und abgetippt damit ich eine bessere Übersicht über meinen Reha Fortschritt und offene Fragestellungen und Themen habe. Wenn was Amit dem Papierkram passiert wäre es schade da habe ich die Sachen Liebe in der Cloud und ich hatte glücklicher Weise "0 Suchtdruck" währenddessen. ( Den Laptop hatte ich auch erst vor ein paar Monaten neu aufgesetzt für das Kidscamp und seitdem kaum benutzt Perfekt für diesen Zweck).

Am späten Abend habe ich noch einen Partie "Go" mit einem Patienten gespielt und es jemand anderen erklärt.

Etwas was mich sehr erleichtert hat ist das ich endlich die Schach-Partie mit meinem Ehemaligen Zimmernachbarn nachgeholt habe. Da hatte mich sehr gestresst denn ich hatte es versprochen und kan nie dazu. Jetzt ist mein Gewissen rein und wenn ich Mal laut habe zu spielen kann ich einfach mal mitmachen und spielen. Ich wollt ein zumindest einer Partie so gut es ging gegen ihn spielen obwohl ich wusste das er in dem Eröffnungsspiel wesentlich fitter ist als ich. Jetzt bin ich entspannter und kann mit einer neugierigen lern Haltung rein gehen was früher irgendwie nicht geklappt hat. Der Perfektionist in mir wollte unbedingt Eröffnungen Trainieren und auswendiglerneen um es "richtig" zu machen da shat den ganzen Spaß raus genommen. Dahingehend ist die Luft raus und ich sehe Schach jetzt wieder eher als eine Ressource als eine Belastung oder einen Gelegenheit für Überkompensation oder Vermeidung.

Ich bin zufrieden mit mir heute.

Es gab noch mehr interessant Erkenntnisse aber das waren die wichtigsten und ich will ins Bett daher:

Herzlichen Grüße, danke fürs lesen gute Nacht!