averagesingularity

31.03.2026 | 24.Woche | 6. Tag

zu gestern (30.03.2026)

✓ Gym
✓ eine Glühbirne bei Oma austauschen
✓ Meinen Besuch verabschieden
✓ Oberflächen putzen (lassen -.-) naja sie sind sauber. Danke sehr!
✓ Arbeiten (es sind Osterferien, dafür war recht wenig los)
✓ Abends: Tracking und nach der Arbeit handyfreie Zeit. (die Abstinenz "vision" ist mir noch sehr schwammig ich habe nach 3 maligne lesne gestern jetzt schonverbesserungs ideen die ich jetzt ae rerstmal Sammle beovr ich jeden tag etws neues drucke. die beschäftigugn dmait ist aber gneua das was ich mir erhofft hat statt mich auf sucht druck oder erinnerugne zu konzentireren lieber auf meine weete und eien konsturktiven umgang mit der aktuellen situation. ich ahb tatsächlich sorgar sehr vile ideen dadruchbekommen aber durhc die achtsamkeits übung auch mit bekommen das nach 10,5 h Arbeit und Gym irgendwann die Luft auch einfach raus ist xD.

✓ Abendroutine
✓ vor 24 Uhr schalfen

zu heute (31.03.2023)

  • Morgenroutine
  • Waschen
  • Böden
  • Einkaufen
  • Kochen
  • ADHS GT ( Vor- & Nachbereitung)
  • Arbeit
  • Handyfreier Abend
  • Abendroutine

Gedanken & Themen zu gestern abend ( und der versuch sie überischtlch zu sortieren:

Seit gestern Abend hilft mir das Schreiben dabei, sie zu sortieren, zu strukturieren und dann in diesem Blogformat zu übernehmen.


1. Situation bei der Arbeit

Meine Chefin – beziehungsweise meine Lieblingschefin – scheint gekündigt zu haben. Das war zumindest ein Gerücht, das ich aufgeschnappt habe. Der Zustand ihres Schreibtisches scheint das zu bestätigen. Ich weiß jetzt nicht, wann genau sie weg ist, wie schnell das gehen wird, ob sie nochmal wiederkommt oder ob sie jetzt eine längere Krankheitsphase machen wird. Alles ist unklar. Vielleicht werde ich das heute meinen Vorgesetzten ansprechen, da er gestern nicht da war – zumindest nicht der, mit dem ich mich gut verstehe.

Das macht mir zu schaffen, weil wir drei Vorgesetzte hatten: - Mein erster direkter Chef, dem ich sehr vertraue und der schon bestimmt, aber auch freundlich, sozial und rücksichtsvoll ist. - Meine andere Chefin, die jetzt angeblich gekündigt hat. Sie war ein bisschen verpeilt, man musste sie unterstützen, aber gleichzeitig hat sie auf Dinge geachtet, die erledigt wurden. Sie war sehr menschlich, hat Probleme gelöst und Anregungen gegeben. - Der dritte Vorgesetzte, der die Tendenz zur Rücksichtslosigkeit hat, ein sehr wirtschaftliches Mindset besitzt und nicht sehr sozial ist. Für ihn ist der Arbeitsplatz keine soziale Organisation, in der man sich wohlfühlen muss. Das ist nicht seine Stärke.

Mit ihm umzugehen, ist für mich ein fast tägliches Thema. Mich auf seine Gedanken einzulassen, ist in jeder Konversation eine Herausforderung, weil jedes Gespräch darauf hinausläuft, dass andere Leute nicht genug machen oder etwas falsch machen. Die Umsetzung seiner Ideen (die oft gut sind) trifft auf Widerstand, weil er respektlos und rücksichtslos agiert. Sein Mindset ist, dass Logik allein reicht, um Informationen zu vermitteln – aber die Beziehungsebene darf nicht vernachlässigt werden.

Persönlich haben wir keine Probleme mehr, glaube ich. Aber seine gesamte Art ist für mich immer noch belastend. Ich weiß nicht, ob er das merkt oder ob es für ihn irrelevant ist. Wir haben uns arrangiert und streiten nicht mehr über unternehmerische Themen. Es geht höchstens um Entscheidungen: - Operatives Tagesgeschäft: Ich darf selbstständig Entscheidungen treffen. - Strategisches Tagesgeschäft: Er entscheidet und möchte immer mit einbezogen werden.

Oft unterbricht er mich im Tagesablauf, und das, was er möchte, muss sofort erledigt werden – auch wenn es nicht sinnvoll ist. Wenn man ihm das vor Augen führt und daran erinnert, dass es andere Prioritäten gibt, funktioniert das. Es ist nur wichtig, sich nicht in seinem Tempo gefangen nehmen zu lassen. Wenn das passiert, fallen andere Sachen hinten weg, was zu einer Lawine an Folgeproblemen führt.

Die Tatsache, dass meine Chefin jetzt weg ist, sorgt dafür, dass ich mir überlege: Will ich überhaupt noch zur Arbeit? Wenn ich jetzt jeden Tag mit dem "anstrengendem" Chef arbeiten muss, ist das tatsächlich ein Thema.

Andererseits überlege ich, ob ich ein Abschiedsgeschenk für sie organisieren werde. Sie würde sich auf jeden Fall darüber freuen. Die Frage ist nur, in welchem Rahmen und bis wann. Das werde ich heute herausfinden.

Zusätzlich wurde ich gefragt wer ihre Aufgaben übernimmt und was sich dadurch ändert alles große Fragen die wahrscheinlich von der Chefetage selbst noch nicht geklärt sind. ( ich werde es vrsl. Abends ansprechen)


2. Aktuelle politische Situation

Meine halbe Stunde Hörbuch gestern Abend war die letzte halbe Stunde der Känguru-Rebellion (das fünfte Buch der Känguru-Chroniken). Es gibt Hoffnung darin, aber auch viel Verzweiflung über die Situation und wie sich die Zustände entwickeln. Die Botschaft ist: Es lohnt sich zu rebellieren, aber wie man das tut, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist, die Zustände nicht einfach hinzunehmen, sondern sie anzusprechen und zu kritisieren.

Das ist auch viel in meinem Mindset verankert. Gleichzeitig ist es für mich zu viel, mich zu intensiv mit diesen Themen zu beschäftigen, weil ich meine Abstinenz im Hinterkopf behalten muss. Die aktuellen Zustände triggern mich enorm, und es ist ungesund für mich, mich damit zu sehr auseinanderzusetzen. Deshalb distanziere ich mich ein bisschen davon.

Der Vormarsch der AfD in Rheinland-Pfalz und das Versagen von CDU und SPD sind riesige Themen. Dass Leute trotzdem wählen, ist super anstrengend.


3. Geschäftsideen und Gedankenorganisation

Gestern Abend habe ich mich auch mit einigen Geschäftsideen oder einfach Beobachtungen beschäftigt, die mich noch beschäftigen. Zum Beispiel suche ich nach besseren Möglichkeiten, meine Gedanken im Bad festzuhalten. Das könnte eine Geschäftsidee sein, wenn man etwas Anständiges findet. Ich habe aber noch keine Zeit gehabt, zu recherchieren, ob es bereits Lösungen gibt.

Ein weiteres Thema ist, wie ich mein System überdenken muss: - Was mache ich digital, was analog? Aktuell habe ich mein Tracking nur noch im Buch und nicht in Apps. Die Zahlen ließen sich in Apps zwar besser tracken, aber die subjektiven Eindrücke und das Schreiben im Buch haben mir gestern Abend sehr gefallen. Die Struktur der Seiten will ich noch überarbeiten, vielleicht in zwei Notizbücher aufteilen: - Eins für Tracking - Eins für Aufgaben und Projekte

Ich will die Projektarbeitsweise von Getting Things Done (David Allen) übernehmen, aber mein ADHS-Gehirn wehrt sich dagegen. Ich entwickle zwar eigene Ideen, aber die Umsetzung braucht Zeit, Disziplin und vor allem die Gewissheit, dass ich nichts vergesse. Ich muss mir alles aufschreiben – zum Beispiel hier im Blog oder in meinem System (das zwar vorhanden ist, aber noch mehr Details und Zuverlässigkeit bräuchte).


4. Soziales Umfeld und Interaktionen

Ich mache mir Gedanken, wie es in meinem sozialen Umfeld und der sozialen Interaktion weiterläuft. Da ich abends das Handy regelmäßig weglege, findet abends keine Interaktion mehr statt – was sich tatsächlich sehr gut anfühlt. Realistisch gesehen habe ich vormittags aber fast keine Zeit, auf alle Nachrichten zu antworten. Obwohl ich mich von vielen sozialen Projekten und Vereinen distanziert habe, ist da noch einiges im Raum.

Ich überlege, ob ich mich komplett von Rotaract beurlauben lasse. Das wäre wahrscheinlich das Beste, auch wenn ich ein schlechtes Gewissen habe. Ich kann immer noch zu den Meetings gehen, aber die Sozialaktionen fressen enorm viel Zeit in Vorbereitung und Durchführung. Gleichzeitig liegen die Mitgliederversammlungen leider perfekt zur Selbsthilfegruppenzeit, was frustrierend ist.


5. Tracking und To-Dos

Gestern Abend war es mir wichtig, meine Gedanken in Stichpunkten zu strukturieren und das Konsumprotokoll zu schreiben. Das war schwierig, weil ich das Tracking teilweise über Stay Free mache – was bedeutet, dass ich mein Handy in die Hand nehmen müsste, was mir zu riskant ist. Vielleicht sollte ich das Tracking lieber am Morgen machen, zumindest das detaillierte (wie lange, was, wo). Die Sachen auf der gelben Ampel habe ich jeden Tag morgens und abends im Blick, sodass ich sie nur mache, wenn ich mir vorher einen Timer setze und sie bewusst ins Konsumprotokoll oder Notizbuch eintrage.

Eine kleine Notiz in meiner Notiz-App wird schon reichen, um den Konsum bewusst zu machen. Alles, was auf der gelben Ampel ist, darf niemals selbstverständlich werden.

Weiterhin habe ich viele To-Dos, die ich noch aus den Rückfallprotokollen übernehmen muss. Heute wollte ich mich auch darum kümmern. Mal sehen, wie lange ich für den Haushalt brauchen werde. Aktuell brauche ich für meine Morgenroutine eine Stunde (mit Blogschreiben und Sortieren etc.), was okay ist, weil es gut läuft und wichtig ist.

Meine Inbox ist recht voll, und die Unterlagen zu sortieren ist sehr wichtig – wenn auch nicht so wichtig wie das Nachholen der Rückfallprotokolle.


Das waren sehr viele Gedanken für gestern Abend. Es war mir wichtig, sie irgendwie zu strukturieren.


Dabke sehr fürs Lesen und einen schönen Dienstag ;)