Wieder etwas aufgefangen.
Der Abstand zum Handy und zum Desktop tun gut. Ich bin zwar häufig frustriert, weil ich das Smartphone oder den Laptop für so viele Dinge im Alltag selbstverständlich nutze. (Und nach dem ich mich stabilisiert habe, werde ich sie auch wieder nutzen, weil sie eben so praktisch sind und vieles vereinfachen).
Z. B. Situationen wie diese: dann doch noch ein Passwort für die Arbeit heraussuche, den Plan für die Woche ansehen, weil ich einen Termin eintragen oder kontrollieren will, die Einkaufsliste führen, meine Ausgaben tracken, meine langfristig offenen To-dos, Notizen zu meinen Routineabläufen und Leitfragen.
Das alles läuft vor allem auf meinem Handy oder in der Cloud. Ich habe da aktuell den Laptop für und, wenn es wirklich sein muss, komme ich auch über das Smartphone noch dran.
Morgen werde ich mir jedoch alles nochmal analog für die nächste Woche vorbereiten. Das wird kompliziert, aber ist absolut machbar, und das Ziel ist es ohnehin, diese Dinge nicht komplett auf „die Technik“ abzuwälzen, sondern sie zu „internalisieren“. Dabei hat mich die Technik wahrscheinlich auch etwas gehindert. Erfahrungsgemäß bzw. nach Stand der Wissenschaft aus meinem Studium (was ja schon ein bisschen her ist) ist es wesentlich sinnvoller, diese Dinge Stück für Stück herauszubilden und zu internalisieren. Gleichzeitig habe ich nicht mehr den geschützten Raum und die Zeit, andere Dinge „hinauszuschieben“, um Dinge so isoliert betrachten zu können. Umso schlimmer, dass ich die begrenzte Zeit dann noch auf den „Randfall“ und das „Kidscamp“ oder „Rotaract“ aufgeteilt habe und eben die eigentliche Priorität immer wieder darunter leiden lassen habe. Dabei werde ich bei allem so viel effizienter sein, wenn die Routinen laufen und die Selbstfürsorge zuverlässig läuft.
Der Tag heute war übersichtlich:
morgens etwas aufräumen, Einkaufsliste für den Abend, Vorbereitungen für morgen, nachmittags die Arbeit.
Unerwartet war ein kurzer Abstecher zur Oma, weil sie sich sehr große Sorgen gemacht hat. (No worries, ihr geht’s gut).
Anschließend zu Hause runterkommen und telefonieren. Der Versuch, Menschen auf SMS zu antworten, ist so ungemein frustrierend … ich hasse das Geklicke.
E-Mail-Kommunikation ist mir aktuell wesentlich lieber, wobei ich die E-Mails immer nur in einem bestimmten Zeitrahmen am Tag checken kann, damit ich die Laptop-Zeit nicht überschreite.
Ziele für morgen: Terminübersicht für die nächste Woche, Haushalts- & Meal Prep, aktuelle Ampel- und Regeln übersichtlich aufschreiben, Routine-Abläufe für zu Hause und Arbeit herunterschreiben, kriege vsl. Besuch zur emotionalen Unterstützung. Und dann früh ins Bett für einen guten Start in die nächste Woche.
Danke fürs Lesen und ein schönes Restwochenende