averagesingularity

02.03.26. | 20. Woche 8. Tag

Ich habe ein paar Einträge hier zusammengefasst. 27.02.26 | 19. Woche, 5. Tag (Der Eintrag war vorgeschrieben, aber ich hatte vergessen, ihn hochzuladen. Ich habe ihn größtenteils rekonstruiert.)

Am 26.02.2026 stand Folgendes an: ✔️ Saugen ✔️ Wischen 🏗️ Arbeitstisch endlich fertig ❌ Einkaufen ✔️ Telefonate und E-Mails ✔️ Arbeit ✔️ Abendroutine

Die Haushaltsaufgaben liefen gut. Ich habe mit Vorbereitung und Sachen zurückstellen etwa 2 Stunden gebraucht. Konnte sogar noch eine Waschmaschine anmachen. Ich gehe davon aus, dass es schneller gehen wird, je häufiger ich es mache und je strukturierter meine Wohnung ist/wird. Bin zufrieden.

Der Arbeitstisch ist schon ordentlicher. Habe mich jedoch von einzelnen To-Dos ablenken lassen, statt alles zusammenzulegen und Stück für Stück abzuarbeiten – typische ADHS-Falle, aber es ist mir leider zu spät aufgefallen. Aber ich habe einiges bis zum frühen Nachmittag/Arbeit erledigt.

Das Einkaufen habe ich auf den 27.02. verschoben (nach Omas Arzttermin), damit ich nicht unnötig hin und her laufen muss. Und das Fitnesscenter vom 27.02. auf den 28.02., damit ich mich nicht hin und her hetze.

Ein Teil der To-Dos war es, Rechnungen/Unterlagen anzufügen bzw. zu digitalisieren (Übergangsgeld, neue Verträge etc.), was mir auch geholfen hat, meine Onlineablage übersichtlicher zu gestalten. Die Arbeit war sehr ruhig. Scream 7 ist angelaufen. Krass, dass wir beim siebten Teil sind. Diese unendlichen Geschichten hören einfach nicht auf 😅.

Abends, vor der Einschlafroutine, habe ich noch ein Telefonat geführt. Leider war die Verbindung schlecht, weshalb wir auf Microsoft Teams am Laptop gewechselt sind. Das ging besser, aber leider hatte ich einen Tab mit Notizen zum Schreiben offen, den ich gefunden hatte, während der Laptop noch eine Verbindung zu Teams herstellte. Ich muss gestehen, ich habe automatisch angefangen zu lesen, mich aber vor dem Call gestoppt und alles geschlossen, was damit zu tun hatte. Es hat mir geholfen, mich daran zu erinnern, dass ich die Kontrolle behalten will und genau das ein Kontrollverlust einleitet. Dadurch konnte ich mich distanzieren.

Nach dem Gespräch war mein Fantasie-Karussell leider noch an, deshalb hatte ich – um mich zu kontrollieren – den Tab zum Schreiben geöffnet. Als ich die Zeilen wieder las, habe ich ihn zugemacht. Auch das war keine Kontrolle. Ich habe mir anschließend explizit aufgeschrieben, dass Lesen bis nach dem 3.3. nicht erlaubt ist bzw. dass ich das nicht will. Es lenkt mich ab.

Die Abendroutine ging dann gut. Wobei es etwas später wurde, weil ich mich immer wieder beim Impuls fand, den Laptop wieder anzumachen. Habe es nicht getan.

Der 27.02.2026 ist gut angelaufen. Ich bin zwar etwas verwirrt aufgewacht, aber ein Blick auf die To-Dos für heute und die gewohnte Morgenroutine haben mich gut in den Tag gebracht. Ich wurde durch einen Anruf von einem Freund überrascht. Wir haben etwas geredet, während ich gefrühstückt habe, und über die letzte Woche gesprochen.

Ich bin dann auch gleich los zum Termin von/mit Oma.


Das Busunternehmen streikt. Das hatte ich leider nicht mitbekommen. Oma ist den ganzen Weg zum Arzt gelaufen. Zum Glück kamen wir dran, aber der ganze Tag hat sich nach hinten geschoben. Ich habe noch die Haushaltsaufgaben gemacht, den Arbeitstisch aufgeräumt und gleich Besuch bekommen, um meine sozialen Batterien etwas aufzuladen.


Wir haben viel und lange geredet, sind spazieren gegangen, ich habe meinen Wochenplan durchgesprochen und die Änderungen an der Ampel nochmal gefestigt. Es war sehr produktiv, aber auch sehr anstrengend. Es wurde sehr spät, und ich hatte geplant, das am Samstag aufzufangen, was nur bedingt geklappt hat.

28.02.2026

Am Samstag ging es vor allem um die Wochenreflexion, die Badreinigung und neue Regeln für das Thema erotische Geschichten/Fantasien schreiben.

Obwohl ich genug geschlafen hatte, war ich den ganzen Tag über sehr müde. Ich war an der frischen Luft, habe geschrieben und versucht, mich zusammenzureißen. Nachdem der Wochenplan stand und das Bad grob geputzt war, war ich komplett erschöpft. Ich wollte nicht schlafen, um meinen Rhythmus nicht weiter aus der Balance zu bringen. Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, die Regeln für das Schreiben der erotischen Geschichten neu zu formulieren, um mich damit etwas zu beschäftigen. Ich habe neue Regeln aufgestellt und werde sie die nächste Woche testen.

Letztendlich bin ich früh ins Bett gegangen, hatte aber davor noch geschrieben. Bin nicht begeistert davon, aber es hat mir Energie gegeben, und ich bin zuversichtlicher als davor.

  1. Die Woche maximal 2 Stunden schreiben, mit Absprache mit jemandem (24 Stunden davor einen Termin zum Schreiben setzen, sodass es sich nicht mit anderen Pflichten und Aktivitäten überschneidet und ich danach noch Zeit zum Reflektieren habe). Währenddessen zu schreiben ist okay. Bin seitdem ich die Regelung gesetzt habe entspannter. Habe den Eindruck, dass ich wesentlich mehr im Kopf verkompliziert habe aus Angst, als notwendig gewesen wäre. Will aber lieber weiterhin zu vorsichtig bleiben, als kompletten Kontrollverlust und Selbstbetrug wieder in meinen Alltag einzuladen.

Der Sonntag lief gut. Ich war zwar irgendwie immer noch sehr schlapp, bin aber gut durch den Tag gekommen (auch durch die Arbeit). Es gab ein paar Themen mit meinem Vorgesetzten, aber nichts zu Großes. Ich will den Job so nicht weiter machen. Entweder ich ändere meinen Mindset oder den Job. Ich warte bis April, aber es wird zunehmend dringend.


Der Montag lief auch gut. Ich habe meine Eltern zum Bahnhof gefahren, vormittags die Heißluftfritteuse ausprobiert, war im Fitnesscenter, habe weiter die Papiere sortiert und dann zur Arbeit. Langer Arbeitstag, aber der ist jetzt auch zu Ende.

Ich hätte gerne mehr geschrieben, bin jetzt aber doch zu erschöpft. Hatte es aber zu lange aufgeschoben, hier zu schreiben, und wollte zumindest eine kurze Version notieren, um wieder anzufangen.

LG und einen guten Start in die Woche