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17. Tag Muskelkater und Filmabend

Ein gut gemischter Tag.

Tl&Dr:

  • Frühsport : schulte rund rücken Übungen und 20 min Ergometer.
  • bin mit leichten Oberschenkel/ Muskelkater aufgewacht. Nach dem Ergometer ist der Schmerz wesentlich stärker geworden. Ich hab's übertrieben und schöne mich morgen.

  • Ergotherapie: war ruhig haben die Gruppen regeln nochmal abgenickt und angefangen zu schreiben. Das thema ist endlich bald durch.

  • Gruppentherapie: Die Therapeutin hat mir den Spiegel vorgehalten. Hat weh getan und zum nachdenken angeregt. Achte noch mehr auf Abgrenzung und auch darauf die Gruppe aktiv um Unterstützung zu bitten.

  • habe die Aussage und gestern weiter sacken lassen. Wahrscheinlich werd Eich das Retalin weiternehmen um hier gut. Mit machen zu können aber wenn ich ehrlich bin will ich nicht den Rest meines Lebens Stimulanzien nehmen. Ich würde gerne meine Symptome und Eigenheiten so im Griff haben das mein Alltag auch so funktioniert.

Länger:

Ich mache wesentlich weniger "parallel Therapie" als je zuvor. Im Grunde keine. Es kommen nur selten Leute mit Gesprächs Themen zu mir und dann quatschen wir es durch manchmal hilft es ihnen. Dennoch merke ich das ich am Tag mindestens ein langes Gespräch mit einem/r andere/n Patient/in habe. Bei der Themenfindung in der Gruppentherapie hat die Therapeutin mir auf meinen Beitrag hin grob das gespiegelt..ich war sehr betroffen habs versucht aus meiner Erinnerung aufzuschreiben:

" Unser erstes Treffen ist mir so in Erinnerung geblieben. Der 2te Satz den du gesagt hast war das du mit uns Therapeuten fühlst wegen der Anstrengung der Umstrukturierung. Das ist ein stärke aber in Nachhinein hat mich das sehr traurig gemacht. Weil du so bei dem gegenüber bist das du vielleicht die eigene Trauer nicht fühlst.In der Gruppe habe ich dich kennen gelernt wie einen perfekt polierten Ball . Eine Projektionsfläche für alle anderen , die dankbar dafür sind. Du hast viel erzählt und erklärt aber von deinem Innenleben/ deinen Gefühlen zeigt du so gut wie nichts. "

Danach kam noch was aber mein Gehirn hat leider ausgesetzt. Etwas in der Art. Ich könne mich mehr um.mich kümmern und das ich der Gruppe die Chance geben soll mir zu helfen und nicht nur umgekehrt.

Mehrere Gruppenmitglieder sind proaktiv auf mich zu gekommen und habe mir Hilfe und Distanz angeboten. Das war angenehm. Auf die Frage was ich für Unterstützung von der Gruppen haben wolle oder wie sie es könnte ist mir nur Abstand eingefallen ein " lasst mich in Ruhe" aber ich wusste das das alleine nie reichen wird den um mit der enormen subjektiven Vernachlässigung klar zu kommen Werde ich andere Menschen brauchen. Ich weiß nur noch nicht genau wie. Ich habe hier ein paar denen mit denen ich evtl über die unangenehmeren Themen sprechen könnte. Ich will.mirnabee vor allem noch mehr Zeit für mich nehmen. Für die Gefühle die langsam hochkommen. Viel davon ist Trauer über die eigenen Teile, Ideen und Vorstellungen die ich entweder ablegelegt oder verurteilen habe.

Wir haben heute nochmal über das Thema Selbsthass geredet und obwohl ich so viel Therapie hinter mir habe und relativ viel Einsichten hatte kann ich noch immer nicht abstreiten, dass ich so fühle. Es ist schwacher und leiser geworden.udnnzeigt sich nicht mehr so offen im Alltag aber viele der Sätze sind noch/ wieder da. Noch einiges an Grundlagen Arbeit zu tun. Insbesondere einiges an Erfahrungen und Veränderungen wenn ich aus der Reha komme. Die Art wie einer meiner Chefs mit Fehlern und Kritik umgeht darf ich mir so nicht mehr zu Herzen nehmen an mich ran lassen.

Da arbeitet noch viel in mir und ich werde morgen noch drüber nachdenken aber jetzt will ich schlafen meine Beine tun weh.

Gn8 und danke fürs lesen.