averagesingularity

16 .02.2026 / 18. Woche 1. Tag

Ahoi!

Der Montag in Stichpunkten

  • Früh aufgestanden
  • e- Bay-Kleinanzeigen-Käufer spontan vor der Tür Alte Router verkauft (eine weitere Kiste losgeworden – tschakka)
  • Sport später als geplant
  • Versuch vorzukochen -> nicht genug Zeit!
  • Recherche zu veganen Heißluftfritteusen-Rezepten Entscheidung wahrscheinlich: Heißluftfritteuse wird umgetauscht
  • Fitnessstudio (1,5h Workout + Rad)
  • Rückfallprotokoll weiter geschrieben
  • Ruhiger, aber voller Arbeitstag mit Personalausfällen
  • Call verschoben → stattdessen anderes Gespräch
  • mit Mom tee getrunken und geredet u.A. über Rückfälle
  • KidsCamp-Orga (Unterkunft Vorbereitungstage)
  • Abends pseudo "neurographisch" gemalt
  • Intensiver Traum zum Thema Rückfall

🤔 Momente die hängen geblieben sind:

Der vergessene Kleinanzeigen/-Besuch am Morgen hat meinen Zeitplan durcheinandergebracht. Ich hatte es nach dem vereinbaren nicht in den Kalender eingetragen, war aber zum Glück schon wach. Das hat mir wieder gezeigt, wie schnell meine Struktur kippt, wenn eine Unterbrechung kommt. Und das ich noch zu oft " Terminen und todos " nicht als solche erkenne.

Gleichzeitig war es ein gutes Gefühl, die uralten Router verkauft zu haben. Eine kleine Baustelle/ unnötiger Karton weniger.

Am Vormittag wollte ich spontan vorkochen da sich die Fahrt ins Fitnessstudio nach hinten geschoben hatte. Stattdessen bin ich in eine kleine Heißluftfritteusen-Recherche abgedriftet. Ich habe gemerkt: Viele Rezepte kenne ich nur aus Videos, aber nicht praktisch und dass ich bin auf den „Schnapper-Gedanken“ hereingefallen, weil das Gerät bei Lidl nur zeitlich begrenzt verfügbar war. Wahrscheinlich tausche ich es um und vergleiche nochmal in Ruhe.

Das eigentliche Highlight kam am nächsten Morgen: Ich habe sehr lebendig vom Rückfall-Thema geträumt. Das passiert bei mir selten. Und es war klar – mein Kopf verarbeitet noch. Suchtdruck ist noch da aber mit wieder stärkeren Abstinenz Gedanken/ Entscheidung.

🙏 Heute bin ich dankbar für:

Dass ich trotz Unterbrechung noch zum Sport gegangen bin

Dass ich das Rückfallprotokoll ernsthaft weitergeführt habe

Dass ich abends gemalt habe statt zu Konsumieren

Dass ich weiter ( in sicherem Rahmen ) daran breite zu erkennen, was wirklich hinter dem Druck steckt

Tagesbefinden:

Der Tag war insgesamt stabil, aber leicht unruhig. Viele kleine Unterbrechungen, viel Orga, viel Verantwortung ( die ich teilweiße noch abbaue) Abends war ich müde, aber ich habe bewusst reflektiert, bevor ich in weitere Ablenkung gegangen bin. Das war ein Unterschied zu den letzten Tagen.

Lesson learned/ vertieft:

Suchtdruck ist immer noch Suchtdruck. Egal wie groß er sich anfühlt – er kann mich nicht zwingen. Wenn meine Blocker sitzen (Medienstopp, klare Grenzen, Verantwortung nicht ausweiten), ist das Ganze kontrollierbar. Wenn sie nicht sitzen, rutsche ich ab. Die Lektion ist simpel, aber zentral: Es ist kein Drama. Es ist Druck. Und Druck ist steuerbar.

💪 Worauf ich stolz bin Dass ich die Router verkauft habe Dass ich trotz Chaos Sport gemacht habe Dass ich weiter am Rückfall arbeite statt ihn zu verdrängen Dass ich abends kreativ war

⚠️ Was schwierig war Die ständige Mikro-Desorganisation. Unterbrechungen werfen mich schneller raus als gedacht. Und: Ich merke, dass ich abends mehr positive, regulierende Aktivitäten brauche, damit ich den Medienstopp wirklich einhalte.

❓ Offene Fragen Wie baue ich „Spaß“ bewusst in meine Abende ein, ohne in Konsum zu kippen? Welche Skills brauche ich, wenn Suchtdruck länger als einen Tag bleibt?

🔭 Für die Zukunft nehme ich mit Verantwortung weiter bewusst begrenzen

Medienstopp respektieren Positive Abendrituale/ Ressourcen aufbauen ( malen hat gut geklappt) Suchtdruck als Signal sehen – nicht als Gegner Suchtdruck bleibt Suchtdruck. Nichts Neues „aufheizen“ und Suchtdruck egal welcher Art immer runter zu skillen ihm keine Bühne geben! Und egal wie groß er sich anfühlt – ich bin verantwortlich für die Entscheidung.

Danke fürs Lesen und liebe Grüße.