Ahoi!
Der 13.02.2026 in Stichpunkten: - Aufstehen + Morgenroutine - kleine Krise mit dem Übergangsgeld (ein unklarer Brief) - vrs. Lösung mit dem Übergangsgeld am Dienstag - Fitnesscenter (war gut) - Kidscamp-Kram - Aufräumen nach Haushaltsplan (Küche, Bad, Schlafzimmer, Flur, Wohnzimmer) - Besuch von einem Freund - Besuch bei Oma - Reflexion am Abend
🤔 Ein Moment, der hängen geblieben ist Ich habe abends versucht, eine Übersicht zu erstellen über die letzten drei Wochen, und das ist mir sehr schwer gefallen. Es ist tatsächlich sehr viel passiert. Ein Thema, das jetzt bald zum Abschluss kommen wird, ist Randfall. Sobald ich eine Antwort vom Finanzamt habe über unseren Steuerstatus, weiß ich, ob ich da noch eine Erklärung nachreichen muss oder nicht, weil das bei uns sehr schlecht gepflegt worden ist. Und dann ist das Thema Randfall durch. Und dann kann ich mich auf die Gedichte konzentrieren als nachhaltigeres und unabhängigeres kreatives Outlet. (Evtl. nach April einen Poetryslam besuchen?) Es war wirklich schwer, den Überblick zu behalten, während ich so dasaß am Schreibtisch. Und mein ständiger Begleiter, die Überforderung und „Was mache ich hier eigentlich?“, war permanent aktiv, aber weil ich es einfach rausgelassen habe, hatte ich das Gefühl, dass ich genau dadurch lerne, damit umzugehen.
Alleine die Rückfälle der letzten Tage sind schon große Aufarbeitungsthemen gewesen, von denen ich nur profitieren kann, wenn ich regelmäßig die Ampel kontrolliere und ehrlich mit mir bin. Letzten Endes habe ich es als Work in Progress eingestuft und werde mich heute Abend weiter dransetzen.
🤔 Heute bin ich dankbar für: Meinen Besuch heute. Es war ein sehr wertschätzender und intensiver Austausch, und wir haben sogar ein paar Sachen in meiner Wohnung gemacht bzw. habe ich eine Meinung eingeholt zu Dingen, die mir relativ gleichgültig sind, sich aber irgendwie geändert werden müssen, damit es ein bisschen wohnlicher aussieht.
🤔 Heute war mein Tagesbefinden: Es hat sehr niedrig und frustriert angefangen wegen der Rentenversicherungsgeschichte. Aber weil ich mich sofort darum gekümmert habe und es nicht auf die lange Bank geschoben habe, war das schon wieder ein Erfolg. Gleichzeitig war ich zu spät im Fitnesscenter, was mich geärgert hat, aber ich bin zufrieden, wie ich damit umgegangen bin. Die Prioritäten waren da eindeutig. Mit dem Aufräumen an sich war ich sehr zufrieden heute. Und so ist meine Stimmung eigentlich über den Tag hinaus immer besser geworden. Ein Tiefpunkt war am Abend, wo ich, um mich besser zu fühlen, doch Hörbuch gehört habe zwischendurch und zwei Kapitel gelesen habe. Aber als ich die Konsequenzen daraus gezogen habe, habe ich mich auch besser damit gefühlt. Es ist ein dynamischer Prozess 😅🤣🤣😅
🤔 Heute habe ich verstanden: Dass ich die Konsequenzen aus dem Rückfallprotokoll immer noch mit einer Form von strengerer Unterstützung umsetzen will, weil die Entschlüsse nur so lange funktionieren, wie ich Energie habe, und weil der gefährlichste Zeitraum für mich aktuell abends ist, ist auch da die Energie meistens schon weg.
🤔 Worauf ich stolz bin: Dass ich mir selbst gegenüber so ehrlich bin wie möglich. Dass es mit dem Haushalt heute geklappt hat.
🤔 Was schwierig war: Als ich bei meiner Oma zu Besuch war, hatte ich ganz selbstverständlich das Hörbuch im Ohr. Natürlich habe ich es wieder ausgemacht, aber wie tief die Gewohnheit sitzt, gerade wenn ich abends müde bin nach Austausch und Hin- und Herfahren beim Sport, ist erschreckend bis erstaunlich. Ich habe tatsächlich nach der Ampel Hörbuch gehört und zwei Kapitel gelesen. Ich bin in meinen zeitlichen Vorgaben geblieben, aber enttäuscht von mir, weil ich das diese Woche eigentlich nicht mehr machen wollte. Aber ich war nach der Abendreflexion doch recht frustriert und habe wieder nicht daran gedacht, zu atmen oder zu meditieren. Und habe mich nach dem Konsum wieder ans Schreiben gesetzt, was gut geklappt hat. Doch ich möchte von diesem Muster weg und habe heute meine Hörbuch-App gesperrt, damit ich da nicht mehr so schnell reinkomme, und das Gleiche mit der Lightnovel-App gemacht. Im Block werde ich erst Mittwoch nächste Woche aufheben.
🤔 Offene Fragen: Ich bin mir sehr unsicher, wie ich meine Monatsübersicht am Ende des Monats machen will. Das sind sehr viele Informationen. Und Priorisieren fällt mir nach wie vor sehr schwer. Das Einzige, was mir dabei hilft, sind eindeutige Listen, an denen ich mich entlanghandeln kann.
🤔 Für die Zukunft nehme ich mir mit: Wir haben eine Familienfeier. Das heißt, meine Aufgabe ist, ruhig zu bleiben, wahrzunehmen, wie ich mich fühle, und mich mehr um mich selbst zu kümmern. Ich freue mich auf die Familie. Abends setze ich mich dann wieder in die Reflexion und mache vor allem den Wochenplan für die nächste Woche.
Danke fürs Lesen und liebe Grüße
P.S. EKEL-WARNUNG – hier nicht weiterlesen: Ich saß heute im Fitnesscenter auf dem Ergometer. Während ich da so vor mich hin getreten habe, lief ein junger Mann vorsichtig, aber bestimmt in meine Richtung, bzw. in Richtung Toilette, hat es aber leider nicht geschafft. Und so hat er einfach fast vor mir auf den Boden gekotzt. Er hat beim Training übertrieben. Ich kenne das noch von früher: Wenn man zu schwach ist und übertreibt, kommt einem dann doch was hoch. Ich war viel zu perplex, um angeekelt zu sein, er hat mir furchtbar leid getan. Habe ihm natürlich erstmal ein paar Servietten gegeben. Und dann kamen auch schon sein Trainer und die Coaches und haben sich um alles gekümmert. Aber das war absolut unerwartet.