Das Wochenende ist viel zu viel passiert und es in einem Bus irgendwie auch zu handeln aber ich fühle mich schwach bin immer noch erkältet und müde und heute Abend ist auch noch mal viel passiert nach meiner Rückkehr in die Klinik dass ich keine Zeit hatte großartig was zu schreiben. Deshalb hier eine möglichst kurze Übersicht.
Gestern früh aufzuwachen hat einiges an Suchtdruck noch mal ausgelöst im Bett und ich bin gut damit umgegangen als weggedrückt morgenroutine hat gekickt das hat geklappt. Wichtig ist dass ich immer notieren auf meinem Handy nachgucken musste weil ich mir noch postet für zu Hause machen musste. Habe ich in der Klinik habe ich nicht zu Hause die Post jetzt helfen sehr.
Habe bei dem ganzen Wochenende zu Hause immer wieder Suchtdruck gehabt und Erinnerungen und habe gemerkt dass eben die Skills und vor allem die Haltung zu Suchtdruck und den Gedanken daran die ich im Rahmen der Reha hier kultivieren durfte sehr geholfen haben.
Gleichzeitig habe ich auch gemerkt dass dieser Umzug Konsum großes Thema sein wir zu Hause und dass ich da mich wirklich an die Ampel halten will damit ich sicher fahre. Gleichzeitig weil ich krank bin und recht schnell schlapp werde kann ich nicht so viel machen und viele meine Ressourcen sind eben Aktivitäten und Sport und brauchen Energie. Die haupteinsicht dazu war dass ich es mir eben erlaubt einfach nichts zu tun wenn ich schwach bin und mich schwach fühle und das okay ist. Wasser erfolgreich mehrmals meine Batterien aufgeladen hat über das Wochenende, und wiederum vor der Reha kaum denkbar gewesen wäre weil ich die Stelle nicht aushalten wollte und ständig meine Dopamin shots und Beschäftigung wollte. Vor allem aber auch weil ich keinen richtigen Mechanismus hatte große und kleine Probleme sicher in der Zukunft behandeln zu können und es hat sich alles sehr dringend und sehr wichtig angefühlt und das war auch ein großer Auslöser vom Suchtdruck. Da hat mir mein to-do system- das immer noch nicht super rund läuft aber es läuft - wirklich schon ermöglicht und mich dabei unterstützt.
Ich habe tatsächlich jetzt schon mein Arbeitszimmer mit dem gästezimmer getauscht. Dachte das wird ein Ding von Tagen mit dem ganzen aufbauen hin und her schieben und Plätze finden und es war ein Ding von Tagen aber eben von dem Wochenende vor meiner eigentliche Entlassung. Ich bin super dankbar für die ganze Unterstützung die mir total wurde und dass meine Grenze respektiert wurden dass ich mich erholen konnte und das über Sachen geredet wurde und dann aufgehört wurde darüber zu reden wenn es zu viel wurde ist das alles sehr gut geklappt hat das war echt wirklich wirklich wunderbar. Macht mir viel Hoffnung für die Zukunft. Gleichzeitig habe ich gemerkt dass selbst wenn ich diese Themen rechtzeitig stoppe es immer noch sehr viel mit mir macht im Anschluss und ich mich dann nicht noch nicht wirklich vor abgegrenzt habe. Und immer noch in meinem Kopf und zahlt keine Miete und das passt mir nicht dass wenn ich ändern. Ich will eben das weiter üben und dann wird es kommen das weiß ich darauf vertraue ich.
Was mir ein bisschen Sorgen macht ist dass mein Wochenplan heute abend eben hier in der Klinik nicht gelaufen ist weil ich in der Zugfahrt total müde war und fast nur geschlafen und gedöst habe weil ich bin nicht richtig konzentrieren konnte. Und als ich hier in die AG gekommen bin habe ich gedacht ich hätte ein Thema mit einem anderen Patienten aber der war noch gar nicht da und es war andere Patienten hat ein Thema über die Situation noch vom letzten Donnerstag und anscheinend wird es jetzt in Gruppentherapie Thema wo es um Werte Arbeit gehen wird und Werte Systeme und die man damit umgeht wenn einer da rausfällt oder reinfällt etc es wird sehr spannend kann man viel draus mitnehmen war aber sehr anstrengend meine Wochenplanung finde ich jetzt nicht statt. Mache jetzt mein absolutes Minimum für heute Abend und die auch so schnell es geht schlafen.
Die Woche wird recht voll letzte reha-woche habe schon paar Sachen drüber nach Hause gebracht aber habe hier noch viele Sachen und habe hier vor allem noch viele offene Tattoos die ich auch zu Hause klären kann weil das Gedanken sind dich mit zu Hause machen muss dann vielleicht mit Freund und Therapeuten eben reflektieren zur richtigen Zeit.
Im Endeffekt ist es also wenig ein Muss sondern ein Bild damit ich hier eben mich noch ein bisschen fallen lassen kann bevor ich zu Hause halt sehr viel funktionieren darf ohne mein Leben total zu verdienen. Natürlich habe ich davor riesen Angst und das kommt auch alles hoch und die Angst ist berechtigt aber ich konfrontiere die Sachen ich verstecke mich nicht mehr davor und wie ich zu Hause gesehen habe wenn ich die Zeit in Erholung und nicht in sucht stecke und den Konfrontation und nicht in Flucht dann habe ich viel mehr Energie und Kriege viel mehr Dinge erledigt die ich früher für unmöglich oder anstrengend oder überwältigend gehalten habe. Insbesondere wenn ich mich kaum Hilfe zu fragen und die dann auch noch kriege.
Aber natürlich ein bisschen Sorgen um paar familiendynamiken und so ungesunde Themen von Freunden und Familie und muss einzelnen Leuten nicht so gut geht aber da will ich mich auch nur so gut investieren wie ich eben Energie habe den Leuten ansprechbar sein aber ich kann sie halt nicht bevormunden oder Ihnen helfen wenn sie sich das selbst noch nicht können oder wollen oder vielleicht auch gar nicht brauchen.
Vielen Dank fürs Lesen ich wünsche einen guten Start in die Woche und gehe jetzt schlafen gute Nacht.