averagesingularity

11.04.2026 | 25. Woche | 7. Tag

Zu gestern (10.04.2026):

  • Morgenroutine.
  • ~ Omas Geburtstag erledigt. (War von ca. 8 bis ca. 21 Uhr unterwegs mit der Family... Ging länger als gedacht, aber das Schwimmen mit den Mädels hat mich gut ausgepowert – genauso wie die schöne, aber intensive Zeit mit Oma und meiner Sis.)
  • ~ Haushalt (Wäsche gewaschen, aber nicht mehr erledigt.)
  • ~ Sucht-To-Dos (Abends etwas angefangen, aber nicht abgeschlossen.)
  • Abendroutine.

Zu heute (11.04.2026):

  • Morgenroutine. (Aber stark verzögert und der Blog erst aufs Gym geschoben.)
  • O Omas Geburtstag (Nachbereitung, z. B. Dankeskarten oder Fotos sortieren.)
  • O Einkauf.
  • O Sucht-To-Dos (Restliche Protokolle und die übrigen Ausnahmen übersichtlich festhalten, damit ich nächste Woche mit den To-Dos und offenen Fragen aus der Reha weitermachen kann.)
  • O Abendroutine.

Reflexion: Was die freien Tage gebracht haben

Die freien Tage haben mir sehr gutgetan. Mit Menschen über die Rückfall-Themen zu reden und nochmal einzuordnen, - was genau mein Suchtverhalten ausgelöst hat und - warum meine bisherigen Vorgehensweisen nicht oder nur teilweise geklappt haben,

hilft mir enorm. Ich bin sehr dankbar, diese Zeit zu haben.

Nächste Woche sind die Ferien vorbei, und ich habe vormittags wieder mehr Zeit für den Haushalt und mich. Wenn ich weiter reflektiert damit arbeite, bin ich guter Dinge.


Die Sorge: Meine Unbeständigkeit und die vielen Ausnahmen

Gleichzeitig macht mir meine bisherige Unbeständigkeit und die vielen Ausnahmen Sorgen. Ich habe die Tendenz, viele Ausnahmen zuzulassen, wenn ich durch die "Es soll mir psychisch gut gehen"-Brille auf mich und meine Situation gucke.

Aber: Aktuell geht es mir psychisch und physisch nicht gut, und meine Situation kann und soll verbessert werden. Dafür darf ich keine Ausnahmen machen, damit sich die neuen, gesunden Gewohnheiten setzen.

Das Wichtigste jetzt: Mich nicht nochmal überbuchen! Doch die Tendenz dazu ist sehr stark in mir.


Arbeit an den Rückfallprotokollen & Reha-To-Dos

Ich arbeite im Rahmen der Rückfallprotokolle und der Reha-To-Dos nochmal heraus, - wie meine Prioritäten praktisch aussehen (z. B. Wie entscheide ich mich im Dilemma?) - Ich brauche Praxisbeispiele, weil die abstrakten Regelungen oft nicht ausreichen, um sie im Alltag umzusetzen.

Die Rückfälle sind sehr gute Beispiele dafür – sie zeigen mir, wo ich konkret ansetzen muss.


Fazit & Ausblick

  • Die freien Tage waren wertvoll – sie haben mir Klärung und Energie gegeben.
  • Aber: Ich muss konsequenter werden – besonders bei den Ausnahmen.
  • Nächste Woche:
  • Haushalt & Sucht-To-Dos priorisieren.
  • Keine Überbuchung! (Sonst droht wieder der Kontrollverlust.)
  • Praktische Beispiele für Dilemmata erarbeiten.

Heute Abend steht an: - Einkauf erledigen. - Sucht-To-Dos angehen (Protokolle & Ausnahmen festhalten). - Abendroutine einhalten.