Heute habe ich Besuch aus dem Süden.
Wir fahren nach Mainz ins Kommunikationsmuseum. Wir arbeiten den Rückfall auf und quatschen etwas. Später gehe ich noch zu einem Geburtstag, und morgen geht es wieder an die Arbeit.
Dankbar bin ich dafür, dass soziale Kontakte so stabilisierend auf mich wirken und dass ich bereits neue Ansätze im Umgang mit dem Schreiben habe. Im Endeffekt werde ich es wie eine Sucht behandeln müssen. Wobei ich noch immer Schwierigkeiten habe, es zu ersetzen. Ich hoffe, dass das Handyweglegen am Abend die Gewohnheit erfüllt und mir dabei hilft, diese Art von Kontrollverlust zu vermeiden. Mal sehen.
Bisher bin ich konsequent, wobei ich genau weiß, wie schnell solche Rückfälle passieren können. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass ich mich gerade in einer Zeit befinde, in der weniger wichtiger ist als mehr Termine. Diese Ehrlichkeit will ich mir bewahren. Abgesehen von den Terminen mit Freunden, die schon lange gebucht sind, werde ich keine neuen mehr machen – zumindest keine größeren Fahrten oder ähnliches. Das dauert zu lange, verwirrt und belastet mich zu stark.
Abends Edit:
Dee Start in den Tag war schön und ich konnte nach den zwei kurzen nächte etwas ausschlafen.
Wir haben zusammen gefrühstückt und sind dann ins Museum für Kommunikation gegangen. War interessant und erschütternd
Danke fürs Lesen! Liebe Grüße